Risikoanalyse und Risikobewertung

Die Frage nach Sicherheit bzw. Gefahr oder Risiko wird im Zusammenhang mit technischen Prozessen und Systemen immer häufiger gestellt. Die Antwort darauf kann zum einen durch eine qualitative Betrachtung mit den Aussagen selten bzw. häufig hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit oder gering bzw. groß hinsichtlich des Schadensausmaßes sein. Zum anderen können quantitative Betrachtungen einen Zahlenwert für das Risiko ermitteln, z.B. Tote bzw. Verletzte pro Jahr bei Personenschäden oder eine Schadenssumme in Mio. € pro Jahr bei Sachschäden.
Risikobetrachtungen beginnen grundsätzlich mit der Identifikation von Gefahren und der Definition von Ereignisszenarien. Bei der Ermittlung der Häufigkeit des Auftretens von Ereignissen und dem Schadensausmaß gilt es oft eine Vielzahl von Einflussfaktoren sowie die zum Teil komplexe Wirkung von Sicherheitsmaßnahmen entsprechend zu berücksichtigen. Oft ist die Einbindung spezieller Werkzeuge (Modelle zur Brandsimulation, Schadstoffausbreitung, Evakuierung,...) erforderlich. Daraus wird ersichtlich, dass sowohl bei der Anwendung von Risikomodellen als auch bei der Bewertung der Ergebnisse und der Planung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung detaillierte Kenntnisse des Systems „Tunnel“ mit allen Einflüssen und Abläufen sowie entsprechende Erfahrungen beim Umgang mit den Werkzeugen erforderlich sind.

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